Katze, die sich wohlfühlt

 

Dipl.-Ing.(FH) Vet.Ing.
Kerstin Schmidt

Mitglied im

Berufsverband Klassischer Tierhomöopathen
Deutschland e.V.


Was Medien sagen...

Lesen Sie hier Berichte, die über meine Arbeit veröffentlicht wurden:

Artikel aus der OTZ vom 09.01.2016

Foto und Text Renate Klein

Ziegenrückerin berät zum Verhalten von Katzen und Hunden

Weder verstehen wir Menschen die Sprache der Tiere, noch wissen die Tiere, was wir von ihnen wollen. Kerstin Schmidt aus Ziegenrück gehört zu denen, die sich darüber Gedanken machen. Sie betreibt nebenberuflich eine Praxis für Tierhomöopathie und Verhaltenstherapie (Hund und Katze).

Verhalten von Katzen und Hunde

Tierverhaltenstrainerin Kerstin Schmidt aus Ziegenrück

Ziegenrück. „Tiere interessierten mich schon als Kind, und mein größtes Glück war, dass ich mit Hunden aufwachsen durfte“, sagt Kerstin Schmidt. Kein Wunder, dass sie Veterinär-Ingenieur wurde, anschließend in der Tierklinik Jena arbeitete und ein Studium zur klassischen Tierhomöopathin absolvierte.
„Bei meiner Arbeit bemerkte ich, dass es Tiere gab, bei denen ein dauerhafter Heilungserfolg ausblieb. Besonders auffallend war das bei Wohnungskatzen“, erklärt die Tierhomöopathin, deshalb beschäftigte sie sich zusätzlich mit Verhaltenskunde. Katzen sind unheimlich sensibel und zu körperlichen Hochleistungen fähig.
Wenn solche perfekten Jäger 24 Stunden in einer reizarmen Wohnung sitzen und keinerlei Aufgaben haben, werden sie krank. Langeweile bedeutet Stress, diese Tiere können aggressiv, depressiv, aber auch körperlich krank werden. Deshalb braucht ein „Stubentiger“ Beobachtungs- sowie Rückzugsplätze, Kratz- und besonders auch Beschäftigungsmöglichkeiten.
Für Abwechslung kann man mit Kartons sorgen, die mit verschiedenen Materialien gefüllt werden. Zur Beschäftigung rät Kerstin Schmidt, Futter zu verstecken, wenn Katzen lange allein sind. Möchte man mehrere Katzen anschaffen, sollten es gleichgeschlechtliche Tiere sein, denn es gibt im Verhalten Unterschiede auch bei kastrierten Tieren. Weibliche Katzen üben sich vorwiegend in Jagdspielen, Kater dagegen raufen gern.

Eine neue Fremdsprache gelernt: Hündisch

Kerstin Schmidt lehrt die Besitzer in ihren Beratungen das Leben einer Katze oder eines Hundes auch mit Katzen- oder Hundeaugen zu betrachten. Bei Hunden fehlte ihr allerdings lange Jahre die Methode. „Als Tierhomöopathin bin ich bestrebt, ursächlich zu behandeln, diesen Anspruch habe ich auch in der Verhaltenstherapie“. Als ihr eigener Hund Probleme zeigte, konnte ihr niemand erklären warum. Das änderte sich, als ihr die Hundeflüsterin und Schriftstellerin Maike Maja Nowak über den Weg lief. „In ihren Seminaren lernte ich den natürlichen Umgang mit Hunden, das Kommunizieren mit den Tieren, ich lernte quasi eine neue Fremdsprache nämlich Hündisch“, gibt sie zu verstehen.

Hunde leben natürlicherweise in strukturierten Rudeln und werden entweder als Mitarbeiter (Befehlsempfänger) oder Leithund (Entscheidungsträger) geboren. Von Leithunden könnten wir Menschen lernen, wie man mit Ruhe und Kompetenz souverän die Führung übernehmen kann, wie man angemessen Grenzen setzt und damit für Sicherheit sorgt. Dann kann sich der Hund am Menschen orientieren und ihm auch bei Gefahr vertrauensvoll folgen. Wenn Lebewesen in einer Gemeinschaft leben, muss es Regeln geben und jemanden, der für die Einhaltung der Regeln verantwortlich ist, also Grenzen setzt. Das wird oft in der Mensch-Hunde-Beziehung vergessen. Dem Welpen kann man nichts abschlagen „weil der so süß ist“, und der Tierheimhund „so viel durchgemacht hat“, so denken viele Menschen. Damit beginnen Missverständnisse. Regelfreiheit verwirrt Hunde, sie werden orientierungslos. Wenn der Besitzer seinen Hund nicht informiert, welche Regeln es in der Familie gibt, und wer bei Gefahr verantwortlich ist, wird der Hund selbst Entscheidungen treffen müssen, das hat nichts mit Dominanz zu tun, sondern mit der Notwendigkeit, Sicherheit für das „Rudel“ zu schaffen.

Zusätzlich sind viele Hunde mit unserer hektischen Menschenwelt überfordert. Deshalb rät die Ziegenrückerin, bei Problemen langsamer mit dem Hund zu gehen, die Hunde ihrer Natur entsprechend viel schauen und vor allem zu Ende schnüffeln zu lassen.

„Wir Menschen schaffen uns oft Tiere an, weil wir Gesellschaft brauchen, als Partner¬ersatz, zum Kuscheln oder weil sie so süß sind“, stellt Kerstin Schmidt fest. „Viele denken aber nicht darüber nach, was für Bedürfnisse Tiere haben. Gibt es Probleme, werde ich angerufen, um möglichst schnell etwas abzustellen. Bei meiner Arbeit bin ich immer bemüht, Probleme nicht nur für den Menschen, sondern auch immer im Sinne des Tieres zu lösen. Ihr Leitsatz lautet: „Der Mensch sollte seine Tiere respektvoll sowie gleichwertig behandeln, ihnen das geben, was sie brauchen und nicht nur die eigenen menschlichen Bedürfnisse befriedigen“. Erreichen kann man die Tierversteherin wie folgt:

Telefon: 036483 28124, Fax-Nummer: 036483 70214

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Artikel aus der OTZ vom Oktober 2015

Foto und Text Renate Klein

Seminar über den Hund als "sechsten Sinn des Menschen"

Kerstin Schmidt aus Ziegenrück kann Hündisch und vermittelt die Mensch-Hund-Kommunikation- letztens auch bei einem Seminar der Volkshochschule.

Mensch-Hund-Kommunikation

Tierhomöopatin und Verhaltenstherapeutin Kerstin Schmidt bei Ihren Vorführungen.

Schleiz. "Der Hund ist der sechste Sinn des Menschen" sagt Hebbel. Aber wie kann man sich den sechsten Sinn am besten nutzbar machen? Wie versteht mich mein Hund, und wie kann ich sein Verhalten deuten?

Um Licht in das Dunkel zu bringen, hatte die Volkshochschule Saale-Orla zu einem Vortrag in das Aus- und Weiterbildungszentrum Schleiz eingeladen. Zu dem Thema "Hundepersönlichkeiten-Kommunikation mit & Führung von Hunden" informierte Kerstin Schmidt, die in Ziegenrück eine Praxis für Tierhomöopathie und Verhaltenstherapie (Hund und Katze) betreibt. Sie beschäftigt sich schon lange mit verschiedenen Wegen der Hundeerziehung. "Aber erst bei der Hundetrainerin Maja Novak habe ich eine neue Sprache, nämlich Hündisch, gelernt", sagte sie. Maja Novak hat in einem Dorf in Russland das Verhalten von Hunden im Rudel beobachtet und daraus Lehren gezogen, über die sie mehrere Bücher schrieb und die sie in Lehrgängen an andere weitergibt. Sie vermittelt die Mensch-Hunde-Kommunikation, wie sie sagt, "mit den Vokabeln der Hunde". Kerstin Schmidt versuchte, dieses tierische ABC den Hundefreunden zu erschließen.

Dabei ist unter anderem wichtig, was der Hund in einem Wurf für eine Rolle spielt, ob er als Leithund geboren wird oder an anderer Stelle eine bestimmte Rolle im Rudel übernehmen müsste, erfuhr man. Da der Mensch für seinen Vierbeiner das Rudel ersetzt, ist es wichtig, auch darauf zu achten. "Das ist nicht leicht zu erkennen", erklärte Kerstin Schmidt. Sie gab auf lockere Art zu verstehen, worauf es bei der Verständigung mit Hunden ankommt und verglich mitunter passende Situationen mit menschlichen Reaktionen.

Viele Fragen musste die Ziegenrückerin während und nach dem Vortrag beantworten, ein Zeichen dafür, dass ihre Hinweise nicht auf taube Ohren fielen.
Erreichen kann man die Hundefachfrau über Telefon: 036483 28124 und über E-Mail: tierhomoeopathie-k-schmidt@web.de